
DigTRX Version 3.xx Hilfe für den
HamDRM-Modus
HIER
können sie nachlesen, was es in den aktuellen Versionen Neues gibt
!!

ACHTUNG: HamDRM-Modus
funktioniert nur fehlerfrei mit Windows XP oder
W2000
mit Service-Pack 4 !!!
WARNUNG! Fall Sie mit
Intel-Chip-Satz das Hyper Threading aktiviert haben, deaktivieren Sie
es, da es im
HamDRM-Modus zu einem Crash
kommt!
Der HamDRM-Modus ist eine moderne digitale Betriebsart zum Senden
speziell auf Kurzwelle und basiert
auf das kommerzielle DRM (Digital Radio Mondiale). In einigen
Spezifikationen ist DRM mit RDFT (bei
DigTRX) ähnlich. Das meiste funktioniert aber völlig anders.
Beides verwendet einige Audioträger: während
das RDFT (Wymann11 - 14) 8 Audioträger benutzt, verwendet DRM
zwischen 45 bis 51 Träger.
Beides verwendet den "Red Solomon FEC-Code" für die
Vorwärts-Fehler-Korrektur.
Die RDFT-Träger werden in der Phase moduliert, und das mit 9
verschiedenen Phasen mit völlig selbständigen
Frequenzen. Die HamDRM-Träger verwenden hingegen OFDM (ortogal
Frequenz Division Multiplex). Die mo-
dulierten Träger überlappen sich in den Frequenzen und werden
gleichzeitig in Phase und Amplitude moduliert.
Bekannt auch als QAM.
Im RDFT-Modus erfolgt die Übertragung in 3 Stufen: 1.
Codierung, 2. Aufnehmen (Empfang) und zuletzt
die Decodierung. Dieses beinhaltet eine komplette Übertragung
inclusive Empfang.
Im HamDRM-Modus sieht das etwas anders aus: Während der
Übertragung des Files wird simultan auch die
Codierung vorgenommen. Während des Empfangs wird auch gleich
simultan decodiert. Anschließend wird sofort
die Datei auf dem Schirm dargestellt, mit einer sehr kleinen
Verzögerung. Dadurch ist es möglich, ohne jegliche
Bearbeitung ein File zu laden und sofort auszusenden. Bei einigen
größeren Bildern wäre es jedoch sinnvoll, diese
vorher in JP2 zu wandeln um die Übertragungszeit zu verkürzen.
Das File wird bei RDFT in Blocks und bei HamDRM in Segmente unterteilt,
die abhängig von der Mode-Einstellung sind.
Der Mode A ist etwas flotter als der Mode B, hat allerdings keinen
negativen Effekt auf das File selbst bei Multi-Path-Empfang, wobei der
Mode B allerdings wesentlich robuster arbeitet.
Die QAM-Modulation kann mit 4, 16 oder 64 Vektoren arbeiten. 64QAM ist
eigentlich der schnellste, braucht allerdings
einen sehr guten Signal-Rausch-Abstand (SNR) und eignet sich daher nur
im Nahbereich oder auf UKW-Bändern. 4QAM
ist zwar der langsamste Mode, ist aber bestens einsetzbar bei
stärkeren Störungen und kleinerem SNR.
Interleaving wechselt den natürlichen Ablauf der Symbole. Wenn Sie
den Interleaving auf "long" stellen (2 Sekunden)
erlaubt es eine bessere Vorwärtskorrektion (z.B.) bei langsamen
Fading, hat aber eine Empfangsverzögerung. Die Ein-
stellung auf "short" benötigt hingegen nur 400 ms.
Die verwendete Bandbreite des Signal kann auf 2.3 kHz oder auf
2.5 kHz gesetzt werden. Die kleinere ist etwas lang-
samer und sollte nur dann genutzt werden, wenn der Empfang nur
schmalbandig (SSB) möglich ist.
Die DC-Frequency zeigt den Limit der Bandbreite an und sollte mit dem
Durchlassbereich des TRX-Filters übereinstimmen.
Bei Einstellung der Instanzen von mehr als 1 (anzahl der parallelen
Übertragung des gleichen Files) ist es möglich, daß
bei der ersten Instanz verlorenen Segmente, diese in der 2. oder 3.
Instanz zu erhalten und somit das File korrekt empfangen wird.
Das Leadin ist für eine extra Einphas-Zeit, damit der
Empfänger Zeit hat, die korrekte Synchronisation zu erreichen.
BSR ist eigentlich ein Ableger der BBR vom DigTRX und ermöglicht,
fehlende Segmente von der Gegenstation anzu-
fordern.
W I C H T I G !!!!!:
DIE ANGEFRAGTEN FEHLENDEN SEGMENTE SOLLTEN IM GLEICHEN MODUS WIE DAS
VORHER EMPFANGENE GESENDET WERDEN. Die Anfrage selbst kann jedoch im
anderen Mode gesendet werden.
Der TX-Modus kann bei 2 Stationen wohl unterschiedlich eingestellt sein
(wenn z.B. Station A ein kräftigeres Signal zu
Station B liefert, während es umgekehrt anders ist .
Der TX-Modus kann vom User selbst eingestellt werden, während der
Empfangsmodus sich automatisch an die sendende
Station anpaßt, dabei dann allerdings vom TX-Modus abweicht.
Das SETUP-Menue:
Die Option "TX-Mode = last RX-Mode" paßt den TX-Modus automatisch
an den Modus des letzten empfangenen Files an.
Der Gebrauch dieser Einstellung sollte aber vorerst mit Vorsicht
ausprobiert werden (siehe oben unter WICHTIG).
Bildanzeige:
Wenn der Modus "use IrfanView" aktiviert ist, wird das empfangene Bild
erst auf fehlende Segmente überprüft und dann
auch mit den fehlenden Segmenten dargestellt, vorrausgesetzt IrfanView
ist in der Lage, das File zu öffnen!
Wenn man unter SETUP die Option PROGRESSIV RX DISPLAY aktiviert, ist
IRFAN VIEW in der Lage, das Bild
schon während des Empfangs mit stufenweiser Qualität zu
empfangen (wie in der Grafik unten gezeigt!). Vorraussetzung
ist allerdings, daß Sie auch IrfanView
installiert haben und DIGTRX den Pfad zugewiesen haben. Beachten Sie,
daß Sie
NUR den Pfad angeben und nicht das Programmfile selbst!!!

Das "Mute-Control" im PTT-Setup-Menue arbeitet auch im HamDRM-Modus und
setzt dann ein, wenn die letzte
grüne LED (MRC CRC) leuchtet.
Die Option " Ext./Mix. loopback test" erlaubt, die eigene Aussendung
wie eine empfangene zu decodieren. Das ist
sinnvoll, um die Pegel zu optimieren, sollte aber nicht im 2-fach-QSO
verwendet werden!!
Manchmal kann es vorkommen, daß die Empfangs-Routine-Schleife
Schwierigkeiten hat, das Signal zu synchronisieren.
In diesem Fall kann der Reset RX-Button geklickt werden, um diesen
Fehler zu beheben. Das kann auch automatisch geschehen, wenn in den
Optionen ein Häkchen gesetzt wurde.
Zusätzlich noch zu DigTRX:
Ein im RDFT-Modus empfangenes File kann unverzüglich via HamDRM
ausgesendet werden (Replay). Ein im HamDRM empfangenes File kann im
DigTRX (RDFT)-Modus gesendet werden unter Verwendung der Funktion
"Replay and codify".
DigTRX 3.xx ist in der Lage, die verschiedenen Einstellungen des
"TX-wave-out-Levels" von RDFT und HamDRM zu speichern.
(übersetzt von der Homepage von PY4ZBZ by DH1BDU Jochen Brandt)
VERGESSEN SIE NICHT, MEIN GÄSTEBUCH
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HILFESEITEN DETAILIERT ZU DIGTRX
(in deutscher Sprache)
1.
DIGTRX-
Funktionen nach den Versionen
2. SPLIT-FUNKTION
Hilfe
3. Der
JP2- Konverter Hilfe
4. PTT- und
CAT-Steuerung
Hilfe
5. Wasserfall-Bilder-
Hilfe
6. DIGTRX-Bildergallerie
von
Aussendungen
Die
DIGTRX-HOMEPAGE von ROLAND PY4ZBZ

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