Die Navigations-Satelliten

Die am einfachsten empfangbaren Navi-Satelliten sind die russischen Kosmos und Nadezhda-Satelliten.
Die Navigationsdaten hört man auf 149.910 - 150.030 MHz und die Tracking-Baken von 399.760 - 400.080 MHz.
Das Tracking-signal ist ein unmodulierter Träger. Das eigentliche GPS-Signal klingt fast wie ein Funkfernschreib-
signal. Die Datenrate beträgt dabei 50 BpS. Diese Satelliten werden ausschließlich von der russischen Marine
verwendet um deren Position zu bestimmen.

Weitere Satelliten sind die ORBCOMM FM-Satelliten. Diese bilden ein Netzwerk aus 35 Satelliten, die es
ermöglichen, weltweite Ortung von Personen, Fahrzeugen und Schiffen durchzuführen. Auch diese Satelliten
sind mit sehr einfachen Mitteln zu empfangen. Die Signal hören sich wie ein unterbrochener 100Hz-Brumm
an. Die Aussendungen findet man im Bereich von 137 - 138 MHz (wo man auch die Wettersatelliten findet).
Die Aussendung erfolgt mit 20 Watt in SDPSK-Modulation mit 4800 bps. Telemetrie dieser Satelliten kann
man auf 137.560 MHz mit 57600 bps in OQPSK empfangen. Hier stehen aber nur 5 Watt Sendeleistung
zur Verfügung. Die Trackingbaken senden auf 400,100 MHz mit 1 Watt Sendeleistung.

Da gibt es auch noch die russischen GONETS-Satelliten, die eigentlich gar keine Navi-Satelliten sind. Sie
sind in der Lage, Telefaxe zu übertragen oder Sensordaten-Überwachungen zu vollziehen. Hier ist der Down-
link zu empfangen in GMSK mit 9600 bps auf den Frequenzen 259,500 - 265,200 MHz und 387 - 390 MHz

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